Letzte Vorbereitungen

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Eine gute Planung und Vorbereitung einer Reise hilft Probleme und Ärgernisse während der Reise zu vermeiden oder wenigstens zu vermindern. Zeitintensive oder mit langer Vorlaufzeit behaftete Positionen sind möglichst frühzeitig anzugehen. In unserem Fall mussten wir uns nach einem geeigneten Zugfahrzeug umsehen. Da der Wohnwagen bereits 24 Jahre auf dem Buckel hat, haben wir ihn einer sorgfältigen Inspektion unterzogen und kleinere Verbesserungen vorgenommen. Zudem empfiehlt es sich, alle relevanten Versicherungen (wie z.B. Krankenkasse, Unfallversicherung, Privathaftpflicht, Reiseversicherung, etc.) auf ausreichende Deckung zu prüfen. Nicht zuletzt wollten wir dann noch wissen, ob wir unser neues Elektrofahrzeug auch wirklich überall laden können. 1000 verschiedene Ladeapps und -karten zeugen davon, dass dieser Punkt extrem relevant ist und viel Frustpotential birgt. Im Superchargernetzwerk von Tesla ist das Laden besonders einfach und unkompliziert: Das neue Fahrzeug muss einmalig registriert werden und danach braucht man an der Ladesäule nur noch das Ladekabel mit der Ladebuchse des Fahrzeugs zu verbinden. Kommunikation und Abrechnung funktionieren dann vollautomatisch. So und nicht anders muss Laden gehen! Unterdessen hat Tesla einen Teil seines Netzwerks auch für Fahrzeuge anderer Marken geöffnet.

Letzte Vorbereitungen kurz vor der Abreise:

  • Ergänzung der Ausrüstung (z.B. ausreichend Werkzeug für kleinere Reparaturen): Wie wichtig dies ist, habe ich bereits auf mehreren kleineren Reisen feststellen müssen. Es geht doch immer etwas kaputt oder klemmt, usw.
  • Unnötigen Ballast entfernen: Alles was auf der Reise nicht wirklich gebraucht wird, sollte aus den Fahrzeugen entfernt werden. Ein Markisenvorzelt inkl. Heringskübel bringt es locker auf 30 kg oder mehr. Lohnt sich das Aufstellen eines Vorzelts im windigen Norwegen?
  • Überprüfung ob maximale Zuladung eingehalten wird: Da die Fahrzeuge immer schwerer werden, geizen viele Hersteller bei der maximalen Zuladung. So ist es gut möglich, dass für ein fünfplätziges Fahrzeug gerade mal 300 kg Zuladung erlaubt sind. Noch unsinniger geht es bei den Wohnwagen zu und her. Hier sind Zuladungen unter 100 kg keine Seltenheit. Wir sind dem Rat eines Freundes gefolgt und haben den beladenen Wohnwagen wägen lassen. Und oh Schreck, die maximale Zuladung von 330 kg überschritten wir um über 70 kg. Das kann richtig teuer werden!
  • Nebst dem Entfernen sämtlichen unnötigen Ballasts haben wir viele Utensilien vom Wohnwagen in den Tesla umgeladen (der Servicekasten war noch nie so schön leer). So konnten wir wenigstens die leichteren sowie die zu kühlenden Lebensmittel im Wohnwagen unterbringen.
  • Verstauen von Gepäck und weiteren Lebensmitteln: Als wir begannen, den immer noch riesigen Berg an Gepäck und Lebensmitteln (u.a. 30 kg Hundefutter) in das Zugfahrzeug zu verladen, stellten wir einmal mehr fest, wie sehr es sich doch lohnt, ein konsequent auf Elektroantrieb konzipiertes Fahrzeug zu wählen. Alleine der Frunk (Frontkofferraum) schluckt Etliches (u.a. einen Berg Schuhe). Der hintere Kofferraum ist im Vergleich zu ähnlich grossen Fahrzeugen einfach riesig. Mehrere Schichten Lebensmittel und Hundefuttersäcke verschwanden darin. Auch unter den Rücksitzen gibt es jede Menge Stauraum für flache Gegenstände. Und der im ganzen Passagierraum ebene Boden ist schlichtweg genial.
  • Wenige Stunden vor der Abreise: Die Traktionsbatterie auf 100% aufladen, so dass die erste Teilstrecke nicht zu kurz ausfällt.

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